Kunstobjekt Puppe

Sylvia Wanke – KunstSpielZeug

Buchseiten öffnen sich zur Bühne

»KunstSpielZeug« ist die erste Monografie über das Werk Sylvia Wankes und umfasst ihre Spielobjekte und ihre Großplastiken aus Papier­maché. Im Buchtitel äußert sich die komplexe, im gegenwärtigen Kunstbetrieb schwer anzusiedelnde Kunstauffassung der Bildhauerin und Szenografin, die Helmut Landwehr entschlüsselt. Sein Text basiert auf einem Gedan­ken­spiel: »Über die Kunst zu spielen – Über das Spiel mit der Kunst – Über das Zeug, das Kunst wird und Spiel bleibt.«

Auch der Leser soll mit diesem außergewöhn­lichen Buch spielerisch umgehen. Hat er es aus dem Schuber geholt, eröffnet sich ihm die Welt von Theater und Varieté: die Choreographie von Bildern und Texten zieht ihn hinein in Szenerien, Momente eines Schauspiels und hinter die Kulissen. Er kann sogar selbst das Spiel aufnehmen, wenn er ein Tütentheater entdeckt …

Cover »KunstSpielZeug«

Sylvia Wanke –
KunstSpielZeug

Text Helmut Landwehr – Fotografie Wolfgang Eisele –
Gestaltung Georgine Eisele-Malina

21 × 33 cm, über 100 Farbabb.
Kulissenfenster, Klappseiten,
Tütentheater mit Ausschneidebögen
Hardcover im Schmuckschuber
ISBN 3-932005-07-4
LP aufgehoben 50,— €

Künstler-Info

Sylvia Wanke

Sylvia Wanke

  • 1952 * in Bad Mergentheim, seit der Kindheit Tanzunterricht.
  • 1971–1977 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: Bildhauerei bei Daudert und Hrdlicka. Bei Professor Schellen­berger handwerklich geprägte Ausbildung, Auseinander­setzung mit dem bildnerischen und darstellenden Figuren­theater.
  • 1975 DAAD-Stipendium für ein einjähriges Studium der Szeno­grafie des Figuren­theaters an der Akademie der Musischen Künste Prag.
  • 1978/1982 Staats­examina in Kunst­erziehung und Deutsch für das höhere Lehramt an Gymnasien.
  • Seit 1982 freie Künstlerin. Mitglied der Berufs­verbände der Bildenden Künstler (VBKW) und der Kunst­handwerker (BDK). Regel­mäßig Aus­stellungen.
  • Seit 1994 Lehrauftrag für bildnerisches Gestalten an der Musik­hochschule Stuttgart, Studien­gang Figuren­theater.

Grenzbereich – Puppen und Figuren

Nicht für Kinderhände: Objekt »Puppe«

Dass sich die Puppe als Kunstobjekt zu etab­lieren beginnt, ist nicht zuletzt das Verdienst von Marion Forek-Schmahl. Sie macht, abseits der Hauptströmung der modernen Porzellanpuppe, auf Arbeiten von Künstlern aufmerksam, die mit dem Thema Puppe handwerklich und gedanklich experimentieren. Das Buch zeigt in ganzseitigen Abbildungen viele, auch exzentrische, Aspekte des Themas.

Cover »Grenzbereich – Puppen und Figuren«

Marion Forek-Schmahl

Grenzbereich – Puppen und Figuren

The Transition – Dolls and Figurative Sculptures

Deutsch/Englisch
108 Seiten, EBr. im Schuber
ISBN 3-392005-01-5
LP aufgehoben 35,— €

Beispiel-Bilder

Sylvia Wanke: Stehauf-Teufel (aus: »KunstSpielZeug«) Annemarie Gottfried-Frost: Puppe aus gefaltetem Papier (1994)

Sylvia Wanke, »KunstSpielZeug«:
Stehauf-Teufel, Papiermaché
im Programm seit 1994

Annemarie Gottfried-Frost: Puppe aus gefaltetem Papier (1994),
aus: »Grenzbereich«

Autoren-Info

Marion Forek-Schmahl

Marion Forek-Schmahl

Marion Forek-Schmahl, die Abitur und Kunsthochschule in Rumänien absolviert hatte, war nach ihrer Übersiedlung 1972–1990 Geschäftsführerin des Bayerischen Kunstgewerbevereins (BKV). Hier etablierte sie mit KunsthandwerkerInnen den alten Beruf des Puppenmachers künstlerisch neu und damit die Grundlage für das, was seit den 1980er-Jahren »europäische Puppenszene« heißt.