Wissenschaft für ein breiteres Publikum

Der Mensch im Kosmos

Cover »Der Mensch im Kosmos«

Roland Buser

Der Mensch im Kosmos

Weltbild und Menschenbild –
Astronomie und Philosophie im Dialog

Gebunden mit Schutzumschlag
15,5 × 23 cm, 424 Seiten
mit zahlreichen Farbabbildungen
ISBN 978-3-932005-83-1
LP 22,— € (D), 22,50 € (A)

Ein denkbar weit gespannter Bogen

Die Geschichte des Menschen erstreckt sich räumlich und zeitlich weit über seine Heimat auf der Erde hinaus. Sie verläuft parallel mit den Epochen des Universums. Das beginnt im Urknall, indem Raum, Zeit und Materie aus der Ur-Energie und unter dem Walten der darin verkörperten Naturgesetze spontan entstehen.

Auf dieser naturwissenschaftlichen Basis entwickelt der Astronom Roland Buser philosophisch die Geschichte des Menschen. Im Dialog erörtert er, warum »unsere Geschichte im Buch der Natur dargestellt und nachgelesen« werden muss: »damit sie verstanden werden kann als Errungenschaft jener Welt, die dem Menschen schon voranging, als es noch keine Erde, noch kein Leben und erst recht auch noch kein Bewusstsein gab.«

Roland Buser spannt einen denkbar weiten Bogen, der »von der einfachsten Gewalt – im Urknall: gewaltig! – über die Entstehung der Himmelskörper und des Lebens bis zum komplexen Frieden auf Erden« reicht.

Beispiel für die Skizzen in ›Der Mensch im Kosmos‹ Beispiel für die zahlreichen Szizzen, mit denen Roland Buser seine Thesen auch dem nicht fachlich versierten Leser anschaulich erklärt.

Autoreninfo

Roland Buser

© Buser

Roland Buser

war Professor am Astronomischen Institut der Universität Basel, bevor er 1985 als wissenschaftlicher Berater der NASA ans Space Telescope Science Institut in Baltimore/USA berufen wurde. Dort wirkte er mit an der Entwicklung der spektralen und photometrischen Systeme, mit denen die vom Hubble-Teleskop gewonnenen Beobachtungsdaten der Himmelskörper physikalisch-chemisch interpretiert werden.

  • Langjährige Gastprofessur an der Universität Louis Pasteur und am Observatorium Strasbourg
  • Publikationen zur Sternphysik und Entwicklung der Galaxien
  • Seit 2010 Emeritus am Departement für Physik der Universität Basel, Vorlesungszyklus »Der Mensch im Kosmos«
  • Seit Jahrzehnten populärwissenschaftliche Vorträge und Publikationen im In- und Ausland
  • 2018 Auszeichnung mit dem Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft

Kirche in der Stadt

Cover »Kirche in der Stadt«

Uta C. Schmidt (Hrsg.)

Kirche in der Stadt

Watten­scheider Barock – Gelsen­kirchener Appell

Klappenbroschur
224 Seiten, ca. 300 Abb.
ISBN 978-3-932005-69-5
LP 22,80 €

Das Thema

Sammeln und auf­schreiben – was 2014 beim 50-jährigen Jubi­läum des Industrie- und Sozial­pfarr­amtes des Ev. Kirchen­kreises Gelsen­kirchen und Watten­scheid als Idee ent­stand, legt nun Uta C. Schmidt als ein um­fang­reiches be­bildertes Lese­buch vor – ein Lese­buch frei­lich mit sozial-, alltags- und kirchen­geschicht­lichen Forschungs­ergeb­nissen. Das Buch zeigt, wie Protestan­tismus in den Kon­flikten der Stadt­gesell­schaft gewirkt hat.

Aus dem Inhalt

  • Der Kirchenkreis entsteht
  • Protestantismus im konfessionellen Zeitalter
  • Geisteswehen – die Frömmigkeit der Masuren
  • Die ev. Arbeiter­vereins­bewegung in Gelsen­kirchen
  • Der erste Sozialpfarrer – Wilhelm Gustav Menn
  • Das protestantisch-nationale Lager
  • Der Kirchenkreis zwischen 1933 und 1945
  • Frauen in Kirche, Pfarramt und Super­intendentur
  • TOTs, HOTs, OTs und Tempel – Jugend­arbeit
  • Das Industrie- und Sozial­pfarramt
  • Kirche der Solidarität
  • Exkursion in die Kirchen­landschaft

Kirche in der Stadt – damit verbindet sich meistens ein Bau­werk mit an­mutigem oder störendem Glocken­schlag. Im Ruhr­gebiet heißt das aber auch barocke Pracht in moder­nem Stadt­umbau und beharr­liches Engagement für eine lebens­werte Stadt­gesellschaft.

»Ich lese das Buch im 500. Jubiläumsjahr der Reformation. Wir feiern den Aufbruch der Kirche aus Ver­krustungen und starrer Hierarchie. Die Wieder­ent­deckung der Kirche, die in Bewegung bleiben muss, wenn sie Kirche Jesu Christi sein und bleiben will.
Ich freue mich über alle, die mit­lesen. Die kirchlich Inter­es­sierten ebenso wie die, die etwas über die Geschichte der Stadt erfahren wollen. Beide Gruppen werden in diesem Buch der jeweils anderen begegnen. Weil der Zusammen­hang von ›Kirche‹ und ›Stadt‹ zum Wesen der Kirche gehört.« (Heiner Montanus, Superintendent)

Apostel Gottesdienst auf Schalke Kindermusikal Arbeiterfreizeit Historische Postkarte

© Arachne Verlag

HerausgeberIn und Autor/Innen

Uta C. Schmidt

© ucs

Die Herausgeberin bei der Recherche im Kreiskirchenamt

HerausgeberIn und Autor/Innen

Dr. Uta C. Schmidt

Studium der Geschichte und Kunst­geschichte. Sie ist Entwicklerin von geschichts­kulturellen Projekten, Aus­stellungs­kuratorin und Mit­organisatorin des 6. und 7. Geschichts­wett­bewerbs des »Forum Geschichts­kultur an Ruhr und Emscher e.V.«

Dr. Kordula Schlösser-Kost

Studium der Geschichte und Evange­lischen Theo­logie. Sie ist Referentin für Sozial­ethik im Landes­kirchen­amt der Evange­lischen Kirche im Rhein­land.

Angelika Müller M.A.

Studium der Geschichte und Anglistik. Sie erforscht das Ruhr­gebiet im Schnitt­punkt zwischen Migration und Religion. Mitarbeit an historischen Lese­büchern über Zuwanderung.

Prof. Dr. Stefan Goch

Studium der Sozial­wissen­schaft. Er ist Leiter des Instituts für Stadt­geschichte in Gelsen­kirchen und Apl. Professor an der Fakultät für Sozial­wissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Patrick Buber M.A.,
Dipl.-Journalist

Studium der Geschichte und der Journa­listik. Er ist Lehrer an einem Fachsemi­nar für Alten­pflege in Hamm/West­falen. Nach dem Zivil­dienst im ev. Industrie- und Sozial­pfarramt des Kirchen­kreises Gelsen­kirchen und Watten­scheid arbeitet er seit 2007 freiberuf­lich als Dipl.-Journa­list.

Dr. Ulrich Althöfer

Studium der Kunst­geschichte und Musik­wissen­schaften. Seit 2001 arbeitet er als Kunst­historiker im Bau­referat der EKvW in Biele­feld. Hier ist er betraut mit der Inven­tari­sierung des kirch­lichen Kunst- und Kultur­gutes und der Kunst­gut­pflege.

Johann Peter Melchior

Porzellanfiguren, nach der Natur modelliert

Erneuerer der Tafelkultur, maßgeblicher Porträtist der Goethezeit und Schöpfer einer verspielten Miniaturwelt – der Porzellanbildhauer Johann Peter Melchior gehört zu den Künstlern, die in dem 1708 von Boettger neu erfundenen »weißen Gold« der Epoche eine gültige Gestalt gaben. Der Bildband fasst erstmals alle Schaffensperioden und das Nachleben Melchiors im 19. und 20. Jahrhundert zusammen.

Cover »Johann Peter Melchior«

Johann Peter Melchior

Bildhauer und Modellmeister in Höchst,
Frankenthal und Nymphenburg

23 × 31 cm, 224 Seiten
350 Abbildungen
ISBN 978-3-932005-02-3
Restexemplare mit geringen Mängeln
50,— €

Johann Peter Melchior, Terrine mit Putto als Deckelknauf (1765)

Johann Peter Melchior:
Terrine mit Putto als Deckelknauf
Höhe 26 cm
Höchster Porzellanmanufaktur 1765
Mainzer Landesmuseum

Italien – Künstlertraum der Goethezeit

Für Italienreisende und Goetheverehrer

Christina Florack-Kröll untersucht historisch die Ursachen für die Faszination Italiens. Im Mittelpunkt steht Goethe, der 1786–1788 als Zeichner in Rom und Sizilien lebte und mit seiner »Italienischen Reise« das heute noch gültige Reisebuch über das Land der Sehnsucht, der künstlerischen Freiheit und des Aufbruchs geschrieben hat.

Ursula Mildners Essay beruht auf der These, dass »die Kunstgeschichte der Neuzeit im Grunde nichts anderes ist als eine permanente Auseinandersetzung mit der Antike, die in der Weimarer Klassik ihren letzten Höhepunkt fand«.

Der Bildteil zeigt Italien im Spiegel der zeitgenössischen Landschaftsmalerei von der klassischen Idylle bis hin zur Romantik.

Cover »Italien – Künstlertraum der Goethezeit«

Christina Florack-Kröll – Ursula Mildner

Italien –
Künstlertraum der Goethezeit

18,5 × 23 cm, 96 Seiten
55 Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-392005-00-7
Restexemplare
19,— €

Autoren-Info

Dr. Ursula Mildner

Dr. Ursula Mildner

  • studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Geschichte
  • war 1981 – 2005 Leiterin des Museums der Stadt Ratingen.
  • Die Wirkungsgeschichte der antiken Kunsttheorien und intensive Beschäftigung mit der Hirnforschung bilden derzeit die Basis ihrer Arbeit.

Daniel Chodowiecki

Ein Künstler für das Publikum

Daniel Chodowiecki gehörte wohl zu den populärsten Persönlichkeiten des späten 18. Jahrhunderts. Über 2000 Radierungen umfasst sein Werk kultur- und gesellschaftsgeschichtlich aufschlussreicher Ansichten. Nur 170 sind Einzelblätter, alle übrigen wurden als Buchillustrationen für Almanache, Kalender und Romane geschaffen. Meisterwerke der Weltliteratur hat Chodowiecki bebildert und damit zur Entwicklung der bürgerlichen Lesekultur einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Autorin zeigt Chodowiecki jedoch als »Dokumentator« seiner Epoche und als Künstler, der das Spektrum der »Kunst des 18. Jahrhunderts« über die klassischen Gattungen Malerei, Bildhauerei, Architektur hinaus um die »Kunst der Grafik« erweitert hat.

Cover »Daniel Chodowiecki«

Christina Florack-Kröll

»Das Publikum wollte, dass ich Radierer sei«

Daniel Chodowiecki –
seine Kunst und seine Zeit

18,5 × 23 cm, 120 Seiten
80 Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-932005-09-0
Restexemplare
19,— €

Autoren-Info

Dr. Christina Florack-Kröll

Dr. Christina Florack-Kröll

  • Studierte Kunstgeschichte, Germanistik, Literaturwissenschaft, Musikgeschichte und Archäologie.
  • Als Kustodin des Goethe–Museums Düsseldorf von 1968 bis 1995 hat sie sich in zahlreichen Publikationen und Ausstellungen mit der Kultur- und Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts beschäftigt.

Opposition mit dem Zeichenstift

Die Birne – immer eine gute Karikatur

Im Grenzbereich zwischen Geschichte und Kunstgeschichte widmet sich das Buch einem beachtenswerten Kapitel des satirischen Bildjournalismus. »La Caricature« erschien von 1830 bis 1835 und ist die erste Karikaturenzeitschrift, die diesen Namen verdient.

Die Mitarbeit bedeutender Künstler wie Honoré Daumier, J. J. Grandville, Charles-Joseph Traviès und Nicolas-Toussaint Charlet machte aus ihr einen Markstein in der Geschichte der kritischen Grafik. Das Journal, das seine Existenz den liberalen Pressegesetzen der frühen Julimonarchie verdankte, lieferte seinen Abonnenten ein breitgefächertes satirisches Angebot. Politische Enttäuschungen förderten die Entwicklung zum republikanischen Kampfblatt gegen den »Bürgerkönig« Louis-Philippe, der in der Zeitschrift ab 1831 häufig als Birne dargestellt wurde.

Cover »La Caricature«

Susanne Bosch-Abele

Opposition mit dem Zeichenstift
1830–1835
La Caricature

18,5 × 23 cm, 120 Seiten
140 z.T. farbige Abb., Hardcover
ISBN 978-3-932005-12-0
vergriffen

Autoren-Info

Dr. Susanne Bosch-Abele

Dr. Susanne Bosch-Abele

  • Studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Italienisch
  • Sie ist freiberuflich für verschiedene Museen tätig.
  • Sie arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Kritische Grafik, Buchillustration und Kunsthandwerk.